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Schreck lass nach
Schreck lass nach.Tina 16.06.2013, 16.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Manfred

Tina 15.06.2013, 18.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Keine Angst
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Klicker Ratze
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Karamellpubbeling
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Täter-Opfer-Umkehr
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von Männlein und Weiblein
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Von Vampiren und Currywurst
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Urlaubserinnerung
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Advant, Advant!
Tina 16.12.2012, 09.15 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Vendetta - die Pubertät
Die Pubertät verwandelt nette Kindelein, die gestern noch liebreizende Babys waren, in eine Zombie-Werwolf-Chimäre.
Der Pubertist verbringt die meiste Zeit des Tages im Bett und läuft des nächtens zur Höchstform auf. Sehr zu seinem Leidwesen ist dieser Lebenswandel mit den Ansprüchen der restlichen Welt kaum zu vereinbaren, da lediglich Professor Nachtigallers Nachtschule passende Öffnungszeiten anbietet. Wer nicht das Glück hat, in den Finsterbergen zu leben, muss sich also mit dem Tagesablauf seiner direkten Umgebung arrangieren.
Diese Tatsache führt beim Pubertisten zu chronischen Unlustzuständen, die er mit schlechter Laune und lautstarken Jammertiraden ergänzt, um sicherzustellen, dass sein Umfeld zumindest ansatzweise so leidet, wie er selbst. Das Leid der Welt konzentriert sich in jedem einzelnen Pubertisten.
Als Elternteil mehrerer Pubertisten rufe ich zum Widerstand auf: VENDETTA!
Den effektivsten Ansatzpunkt haben uns die Pubertisten selbst aufgezeigt. Damals, also früher, als sie noch kleine, niedliche Kindelein waren, quälten sie uns Eltern mit Schlafentzug. Ab dem ersten Tag ihres Lebens außerhalb des mütterlichen Körpers haben sie uns nicht mehr anständig schlafen lassen.
Es gibt keine Eltern, die nicht mindestens an einem sehr frühen Samstagmorgen deutlich vor Sonnenaufgang mit einem stinkenden Windelpo im Gesicht wach wurden.
Wer erinnert sich nicht an Nächte, in denen wir Eltern die Augen kaum offen halten konnten, während ein quietsch vergnügtes Kleinkind hellwach unterhalten werden wollte?
An wie vielen Urlaubstagen rief eines der Kindelein im Morgengrauen nach seinen Eltern und war auch mit Süßigkeiten und Fernsehkonsum nicht ruhig zu halten?
VENDETTA!
Da sich mein Tagesablauf im Allgemeinen nach dem Sonnenstand richtet, ich also tagsüber wach bin und nachts schlafe, bin ich auch an Wochenenden gegen acht Uhr wach. Um acht Uhr befinden sich Pubertisten noch in einem komatösen Zustand (Mittelstufenlehrer werden das bestätigen).
Dies ist genau der richtige Zeitpunkt, um sich einen Kaffe zu kochen und ein bisschen Musik zu hören. Pink Floyd beispielsweise, oder Gary Moore – Hauptsache die Lautsprecher der Musikanlage sind voll aufgedreht. E-Gitarrensound, der bis ins Knochenmark zieht und Bässe, die Gänsehaut bereiten.
Es dauert meist nicht lang, bis der erste Pubertist mit verquollenen Augen seinen Sondermüllendlager, das früher einmal ein Kinderzimmer war, verlässt, um sich über den unzumutbaren Krach zu beschweren. Leider verstehe ich alte Frau den Pubertisten nicht, weil Gary so laut singt. „OVER THE HILLS AND FAR AWAY" summe ich mit, während der Pubertist hochrot anläuft und verzweifelt versucht, Gary zu überstimmen. Gary gewinnt.
Weil ich im Grunde ein freundlicher Mensch bin, drehe ich die Musik ein wenig leiser. Der Pubertist beklagt sich weinerlich, dass er bei dem Krach nicht schlafen könne. „Das konnte ich damals auch nicht.", entgegne ich und lasse Gary den Kampf für mich weiterführen. Gary gewinnt abermals.
VENDETTA!
Eltern eines ehemaligen Kleinkindes erinnern sich sicher alle an die hochnotpeinlichen Momente, in denen ihre Kindelein ihren frisch erworbenen Sprachschatz dazu nutzten, um ihre Eltern bloßzustellen: „Guck mal, der dicke runzelige Mann braucht zwei Plätze für seinen PUPSPOHOOOOOO!" krähten sie im Bus, oder „Die Frau in dem hässlichen roten Kleid kauft die gleiche Creme wie du! Was sind Hämorrriiieen, Mama?"
VENDETTA!
Natürlich ist mir bewusst, dass es keine große Leistung ist, einen Pubertisten die Schamesröte ins Gesicht zu treiben. Pubertisten ist nahezu alles peinlich und am peinlichsten sind die eigenen Eltern. Genugtuung bereitet es mir doch.
Es ist nicht notwendig, in Leopardenleggins und Peggy-Bundy-Gedenkfrisur vor des Pubertisten Schule zu warten und nach Schulschluss laut „SCHNUCKIPUTZI, KOMM ZU MAMILI!" zu rufen. Es reicht vollkommen aus, das Babyalbum des Pubertisten zu zücken, wenn er Besuch von einem anderen Pubertisten hat. Zuerst locke ich beide mit verdichteten Kalorien, wie zum Beispiel Sahnetorte, aus ihrer Höhle, setze sie am Küchentisch fest und dann geht es los: während ich Bilder des eigenen Kindes auf dem Töpfchen, neben dem Töpfchen, mit dem Töpfchen auf dem Kopf präsentiere, ergötze ich mich an der Vielfalt von Purpurtönen, die die Ohrmuscheln der beiden Pubertisten annehmen.
VENDETTA!
„Wozu das ganze?", mag sich der geneigte Leser (und mitlesende Pubertisten) fragen.
Solcherlei Maßnahmen sind notwendig, damit wir Eltern unsere Rachegefühle ausleben können, bevor wir Enkelkinder bekommen. Nur so ist sichergestellt, dass wir die liebevollen, verwöhnenden Großeltern sein können, die wir sein sollen.
Um uns zu Großeltern zu machen, sollten die Pubertisten unbedingt das Elternhaus verlassen und eine eigene Familie gründen. Damit sich dieser Zeitpunkt nicht unnötig nach hinten verschiebt, muss man dem Pubertisten das Leben im Elternhaus frühzeitig vergällen. Weil vernünftige Argumente an Pubertisten abperlen, als wären sie mit einer dicken Schicht Ignoranz imprägniert, sind diese Maßnahmen alternativlos.
VENDETTA – für die nächste Generation!
Tina 05.12.2012, 14.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL
3 Monate


Tina 09.11.2012, 17.22 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
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