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Keine halben Sachen
Bist du ein Freund gepflegter Unterhaltung mit leisen Worten?
Ja dann komm heute Abend ins Haus der Vereine in Okriftel und schau dir das Duo Camillo an. Es gibt noch Karten an der Abendkasse: 10 seeligmachende Euro, Einlass ab 19.00 Uhr.
Christliches Musikkabarett, im Ausschank Kirchenwein und dazu noch meine liebreizende Wenigkeit.
Die Presseinfo:
Keine halben Sachen
Echt schade, dass es für das Leben keinen Beipackzettel gibt! In ihrem neuen Kabarettprogramm „Keine halben Sachen“ machen sich die Frankfurter Verbalakrobaten Martin Schultheiß und Fabian Vogt vom Duo Camillo auf die Suche nach den wahren „Risiken und Nebenwirkungen“ des Daseins – also nach all den kleinen Widerlichkeiten, die unseren Alltag so furchtbar interessant machen: Frauen, Politik, Geburtenraten, Kirche, Klimakteriumskatastrophen, Pubertät und gedünstete Schlümpfe. Ach ja: Und natürlich die Frage dem Sinn oder dem Unsinn des Lebens. Zwei Stunden lang präsentiert das Duo Camillo ein einzigartiges Kabarett-Menü mit besten Zutaten: Gesang, Klavier, Leidenschaft, Frechheit, guter Laune, charmantem Beleidigen der Gäste und viel Freude am Improvisieren. Das ganze Geschehen mündet in einer waschechten Totalimprovisation: Thema, Tonart und Stil des letzten Liedes bestimmt das Publikum. Wer Duo Camillo einmal erlebt hat, der kommt garantiert wieder: mit einer Waffe, um sich zu rächen – oder weil er die Witze beim ersten Mal nicht verstanden hat. Martin Schultheiß ist eigentlich promovierter Physiker, findet aber das geistreiche Sinnieren über Gott und die Welt und das Verkaufen antiquarischer Bücher inzwischen wesentlich faszinierender. Fabian Vogt arbeitet als kreativer Teilzeitpfarrer beim Radio und als freier Schriftsteller. Inzwischen forschen die beiden Künstler seit mehr als 17 Jahren dem Geheimnis eines lebendigen und genussvollen Glauben nach. Und das, da sind sie sich ausnahmsweise einig, geht nur mit Volldampf. Darum: „Keine halben Sachen“.
SPEZIALFASSUNG FÜR ABGEBRÜHTE
Das
seit 1823 bestehende Duo Camillo verkörpert die künstlerische
Grazie postmoderner Kleinkunst. Mit neokreativem Sounddesign entführen
sie die Zuhörer in ein Land feiner Geschmacklosigkeiten und
geistlicher Tiefschläge. Ihr Zielpublikum sind chinesische
Liliputaner über 65, aber auch bei jüngerer und ganz
junger Zuhörerschaft entzünden sie immer wieder ein
flackerndes Feuer der ekstatischen Meditation. Durch kompromisslosen
Einsatz von christlichem Backward Masking bringen sie auch die
hartgesottensten Atheisten dazu, sich zu übergeben (dem Herrn
natürlich). Stilistisch lässt sich ihre rein akustische,
christliche Marschmusik am ehesten mit Metallica, Maria Hellwig
sowie Alfred Biolek vergleichen. Ihre Lieder künden von einer
ungezwungenen Fröhlichkeit, wie man sie in dieser Form nur
im Gottesdienst findet. Mit ihrer Mischung aus zentraler Musik,
schockierenden Ansagen und rührseligen Witzen werden sie
auch dem anspruchslosesten Publikum gerecht. Die beiden Musiker
und Kabarettisten Martin Schultheiß (Klavier, Gesang, Percussion,
Belabern der Veranstalter) und Fabian Vogt (Gesang, Saxophone,
C-Flöte, Stepeinlagen, bengalischer Feuerzauber) überzeugen
durch ihre konsequente Lebensweise, die warmherzige Professionalität
und ihre entschiedene Abkehr von unchristlichen Gagen.
Tina 30.05.2008, 06.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Barcomi
Ich schwöre euch, dass das Lesen und Bilder Betrachten dieses Backbuches schon satt macht! Auf Seite 36 hatte ich keinen Hunger mehr, aber fast einen Zuckerschock :-)
Zum Glück habe ich mir noch "MacBest" von Terry Pratchett mitbestellt (reine Sparmaßnahme um die Portokosten zu sparen!), sonst müsste ich umgehend die diversen Frostings ausprobieren.
Tina 24.05.2008, 16.08 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Na gut
Deshalb besitze ich nur sehr wenige Kochbücher (Backen für Doofe - so dieses Level) und koche aus einer eher kleinen Auswahl Gerichte, die ich halbwegs hinbekomme und die meine Mitbewohner mögen.
Deshalb ließen mich Pias Ausführungen zu Frau Barcomi auch kalt. Die backt halt und Frau Barcomi auch. Na und? Ich krieg eh nichts ab.
Dann brachte die Gartenfreundin das Barcomi Backbuch mit zum Feuerwehrkuchenstand und ich fing an zu blättern. Ein wirklich bösartiges Buch mit großformatigen Abbildungen von Dingen wie "Triple Chocolate Muffins" und Hefegebäck. Ich blätterte hin und zurück, wischte mir zwischendurch den Sabber aus dem Gesicht und lies mir durch den Kopf gehen, wie man in so wenig Gebäck nur soviele Kalorien stopfen kann.
Nun gut, ich bin nur eine Frau und habe keinen festen Willen. Also habe ich vorhin dieses blöde Buch bestellt (für schlanke 17 Euro) und hoffe, dass der Hefeteig besser aufgeht als ich.
Tina 23.05.2008, 13.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Gartenarbeit
Jetzt sieht es ein bisschen kahl aus und es treibt mich in ein Pflanzenfachgeschäft um die Lücken zu füllen. Zum Glück ist Sonntag, denn auch mir muss klar sein, dass die Setzlinge noch größer werden und auch die Dahlien nicht mehr lange so niedlich klein bleiben wie im Moment.
Das Taufbecken steht übrigens immernoch nicht auf seinem geplanten Platz. Auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche, das Fundament gießt sich nicht von allein. Eine Woche versuche ich es noch mit Willen, aber über Fronleichnahm muss da was passieren.
Der Rest ist Warten: warten auf die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung (27. Mai), warten auf die mündliche Prüfung (9. oder 10. Mai), warten auf das Zeugnis (13. Juni) und als krönender Abschluss die HousewarmingAbschlussUmzugshelferParty (HAUP - 14. Juni, keine Einladung, wer kommt ist da, bringt Sättigungsbeilagen oder Nachtisch - oder Blumen für meinen nackigen Garten! - mit).
Tina 18.05.2008, 16.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wetter
Über die Mainbrücke gefahren - vor mir war es auf der Straße irgendwie nebelig, fast wie...
...Platzregen, Weltuntergang, das Wasser steht Zentimeterhoch auf der Straße. Sonnenbrille runter, Licht an, Scheibenwischer auf Volldampf, Tempo den Verhältnissen angepassen.
Weltuntergang ist noch zu steigern: an der Sindlinger Abfahrt mehr gesurft als gefahren, Tempo noch mehr gedrosselt.
Durch Hattersheim geschlurft, in Gedanken sehe ich schon Keller über Keller, die ausgepumpt werden wollen.
Südring, Höhe Tierpark: Nieselregen, die Sonne blitzt, Scheibenwischer auf Intervallschaltung.
Mainstraße in Hattersheim: Sonnenschein, kein Regen, feuchte Straße - Scheibenwischer aus, Sonnenbrille auf.
Mainstraße in Okriftel: trockene Straßen, die Sonne brennt - hier hat es seit Tagen nicht mehr geregnet. Ich fahre auf unseren Parkplatz und das Wetter ist fast wie im Industriepark, der gerade mal 10 km von hier entfernt ist.
Hab ich vielleicht irgendwelche Flashbacks? Mischt mir jemand obskure Dinge in den Kaffee? Meine Parkanlagen könnten den ein oder anderen Liter Wasser vertragen, so isses ja nicht.
Tina 15.05.2008, 15.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Baumarkt
Unser Taufbecken bedarf eines Fundamentes, bevor es die weitläufigen Parkanlagen zieren darf. Ganz einfach, sagt mein Mann, da kaufen wir einfach Fertigbeton, graben ein Loch, kippen den Beton rein, legen eine dekorative runde Sandsteinplatte drauf und gut ist.
Weil ich heute Lack für meine Gartenmöbel brauchte, schaute ich im Baumarkt gleich nach ganz einfach Fertigbeton. Schon allein bei 20% auf alles gab es etwa 10 verschiedene Sorten Beton: fein, mittel, grob, Fugen, Estrich, drinnen, draußen, Gips, Mörtel, Goldband - ganz einfach. Ich wusste bis heute nicht, dass es Unterschiede zwischen Beton und Mörtel gibt. Ich kannte nur Zeugs, das hart wird.
Also erstand ich lediglich meinen Metallschutzlack, befreite die Gartenstühle vom Flugrost und verjüngte die guten Stücke um locker 5 Jahre. DAS war einfach.
Meinen Mann schleppte ich Nachmittags in einen etwas professionelleren Baumarkt, wo er beim Anblick der vielen verschiedenen ganz einfach Säcke beschloss, dass wir als Untergrund noch viel einfacherer nur Kies bräuchten, den verdichten wir dann (logo, ganz einfach) und stellen dann ... rote, runde Sandsteinplatten gab es nicht. Dafür gab es einen nahezu echt original antiken Mühlstein (+4, 3 BP *g*) aus Gußstein für reduzierte 5 Euro. Kies bekommen wir beim Kieswerk um die Ecke - ganz einfach. Verdichten werden wir den Kies mit guten Worten oder wir stampfen einfach mit dem Unterbau des Taufbeckens das ein oder andere Mal drauf.
Ich denke, ich werde morgen erstmal meine Terrassenabtrennungen mit Öl bepinseln und mich überraschen lassen, ob mein Mann es tatsächlich schafft ganz einfach Kies beizuschaffen...
Tina 02.05.2008, 19.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


