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Ausgewählter Beitrag
Pizzateig für die kleine Schwester
Hier also der Pizzateig, der zwar eine Weile braucht, aber so viel besser ist als Backmischungen oder Tiefkühldinger (das Originalrezept ist von Frau Barcomi, deren Backbuch ich dir empfehlen kann):
1.) 125 mL lauwarmes Wasser, einen Esslöffel Zucker (eher knapp bemessen) und dahinein einen Würfel Frischhefe bröseln.
2.) Tee trinken gehen und warten, bis dieser Cocktail zum Leben erwacht
3.) 150 mL Milch und einen großzügigen Schuss (so 2 bis 3 Esslöffel) Olivenöl zum Hefecocktail geben
4.) Das ganze mit 1 kg Mehl verkneten, zuerst mit dem Handrührgerät und den Knethaken, aber danach musst du auf Handarbeit umsatteln - kneten, kneten, kneten bis der Bizeps sich meldet (und dann noch 10 Mal!). Wichtig ist die Konsitenz des Teiges, du möchtest einen trockenen, elastischen Teig haben, der nicht an deinen Händen klebt. Die Menge der Flüssigkeit hängt dabei davon ab, wie sehr das Mehl quillt - es kann also sein, dass du Mehl nachlegen musst, möglicherweise aber auch Wasser.
5.) Den Teig in eine große Schüssel legen (am besten vorher etwas Olivenöl darin verteilen), mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und dann die Hefe stoffwechseln lassen. Im Sommer reicht ein Plätzchen in der Sonne, jetzt im Winter entweder den Backofen auf Ober/Unterhitze und den Temperaturknopf nur ganz wenig bewegen (also deutlich unter 50°C) oder einen Heizkörper nutzen. Der Backofen ist eindeutig Kinder- und Hundesicherer. Von vornherein darf der Teig 2 Stunden vor sich hin murgeln.
6.) Anschließend den Teig noch einmal kurz durchkneten und erneut gehen lassen, mindestens nochmal eine Stunde, dauert es länger - auch nicht schlimm. Würdest du ihn jetzt schon aufs Backblech packen, dann kriegst du diesen amerikanischen Pizzateig, der mehr wie Brot ist. Du kannst den Teig portionsweise einfrieren oder in Plastikbeuteln in den Kühlschrank legen - wenn die Hefen mal leben, dann leben sie.
7.) Zum Abtöten der Hefen werden sie bei 200°C im Backofen geröstet. Dazu den Teig dünn ausrollen, irgendwie, Helden schleudern den und nutzen Radialkräfte - ich bin dafür zu doof. Den Belag kriegst du hin und das Backen auch.
1.) 125 mL lauwarmes Wasser, einen Esslöffel Zucker (eher knapp bemessen) und dahinein einen Würfel Frischhefe bröseln.
2.) Tee trinken gehen und warten, bis dieser Cocktail zum Leben erwacht
3.) 150 mL Milch und einen großzügigen Schuss (so 2 bis 3 Esslöffel) Olivenöl zum Hefecocktail geben
4.) Das ganze mit 1 kg Mehl verkneten, zuerst mit dem Handrührgerät und den Knethaken, aber danach musst du auf Handarbeit umsatteln - kneten, kneten, kneten bis der Bizeps sich meldet (und dann noch 10 Mal!). Wichtig ist die Konsitenz des Teiges, du möchtest einen trockenen, elastischen Teig haben, der nicht an deinen Händen klebt. Die Menge der Flüssigkeit hängt dabei davon ab, wie sehr das Mehl quillt - es kann also sein, dass du Mehl nachlegen musst, möglicherweise aber auch Wasser.
5.) Den Teig in eine große Schüssel legen (am besten vorher etwas Olivenöl darin verteilen), mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und dann die Hefe stoffwechseln lassen. Im Sommer reicht ein Plätzchen in der Sonne, jetzt im Winter entweder den Backofen auf Ober/Unterhitze und den Temperaturknopf nur ganz wenig bewegen (also deutlich unter 50°C) oder einen Heizkörper nutzen. Der Backofen ist eindeutig Kinder- und Hundesicherer. Von vornherein darf der Teig 2 Stunden vor sich hin murgeln.
6.) Anschließend den Teig noch einmal kurz durchkneten und erneut gehen lassen, mindestens nochmal eine Stunde, dauert es länger - auch nicht schlimm. Würdest du ihn jetzt schon aufs Backblech packen, dann kriegst du diesen amerikanischen Pizzateig, der mehr wie Brot ist. Du kannst den Teig portionsweise einfrieren oder in Plastikbeuteln in den Kühlschrank legen - wenn die Hefen mal leben, dann leben sie.
7.) Zum Abtöten der Hefen werden sie bei 200°C im Backofen geröstet. Dazu den Teig dünn ausrollen, irgendwie, Helden schleudern den und nutzen Radialkräfte - ich bin dafür zu doof. Den Belag kriegst du hin und das Backen auch.
Tina 16.01.2010, 17.00 TB | PL
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Kommentare zu diesem Beitrag
3.
von Daniela
Was willst Du denn mit radialsymmetrischer Pizza, solange Du einen rechteckigen Backofen hast?
vom 23.01.2010, 18.55
Was willst Du denn mit radialsymmetrischer Pizza, solange Du einen rechteckigen Backofen hast?
vom 23.01.2010, 18.55
2.
von s´schwesterchen
Ich danke dir.
Aber kneten bis der Biceps weh tut ist ganz schön lange, ich bin doch wieder voll im Saft....
Ich werde berichten ob die Pizza hier ankam.
s´schwesterchen
vom 19.01.2010, 06.25
Ich danke dir.
Aber kneten bis der Biceps weh tut ist ganz schön lange, ich bin doch wieder voll im Saft....
Ich werde berichten ob die Pizza hier ankam.
s´schwesterchen
vom 19.01.2010, 06.25
1.
von pünktchen
ja, der Teig ist GENIAL, gab es erst letztes WE bei uns. Reste lassen sich einen Tag im Kühlschrank oder länger in der Kühltruhe aufbewahren.
vom 16.01.2010, 20.02
ja, der Teig ist GENIAL, gab es erst letztes WE bei uns. Reste lassen sich einen Tag im Kühlschrank oder länger in der Kühltruhe aufbewahren.
vom 16.01.2010, 20.02
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