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Ausgewählter Beitrag
die Katerlake
Im Tierheim sagten sie, das kleine niedliche Tierchen sei ein Kater. Nun, es ist klein und niedlich, aber kein Kater - es ist eine Katerlake. Ich bin mir sicher, würde man eine DNA Analyse machen, es fänden sich ettliche Gene der Blatta orientalis in unserer Felis silvestris f. catus.
Die Katerlake hat das äußere Erscheinungsbild einer Hauskatze: vier Beine, Fell, liebreizendes Gesicht, welches hauptsächlich aus Augen besteht, Krallen in den Pfoten und Zähne im Maul. Im Gegensatz zur Hauskatze bewegt sich die Katerlake im Kriechgang wieselflink durch ihr Revier und versteckt sich liebend gern unter Sofas, Betten, Regalen. Die Katerlake ist lichtscheu und hat meist ein schlechtes Gewissen, weil sie Lebensmittel klaut, wo immer sie sie erwischen kann.
Kommt man morgens im Halbschlaf ins Wohnzimmer und schaltet das Licht an, verschwindet ein schwarzer Blitz im Dunkel eines seiner Verstecke, und man kann das Werk der Nacht begutachten: angeknabberte Champignons, Miniamerikaner, Walnüsse und ettliche andere Gegenstände, die in andere Etagen des Hauses gehören. Raschelt man mit der Futterpackung, steht die Katerlake sehr schnell wieder neben einem - die Katerlake kann sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen.
Auf der heimischen Terrasse flitzt die Katerlake ebenfalls im Kriechgang mit angelegten Ohren von Versteck zu Versteck. Sie versucht grundsätzlich unter Zäunen durchzukriechen, statt hinüberzuspringen. Die Katerlake hat eine angeborene Angst vor Vögeln jeder Art, eine Begegnung mit Muriden wurde noch nicht beobachtet.
Die Katerlake hat täglich rund zehn ruhige Minuten, in denen sie gekrault werden möchte und schnurrt, bevor sie unvermittelt all ihre Krallen und Zähne in die streichelnden Hände schlägt und weiterflitzt.
Passen sie also auf, was man ihnen in Tierheimen in die Hände drückt! Nicht alles, was wie ein kleines Kuschelkätzchen aussieht, ist auch eines.
Die Katerlake hat das äußere Erscheinungsbild einer Hauskatze: vier Beine, Fell, liebreizendes Gesicht, welches hauptsächlich aus Augen besteht, Krallen in den Pfoten und Zähne im Maul. Im Gegensatz zur Hauskatze bewegt sich die Katerlake im Kriechgang wieselflink durch ihr Revier und versteckt sich liebend gern unter Sofas, Betten, Regalen. Die Katerlake ist lichtscheu und hat meist ein schlechtes Gewissen, weil sie Lebensmittel klaut, wo immer sie sie erwischen kann.
Kommt man morgens im Halbschlaf ins Wohnzimmer und schaltet das Licht an, verschwindet ein schwarzer Blitz im Dunkel eines seiner Verstecke, und man kann das Werk der Nacht begutachten: angeknabberte Champignons, Miniamerikaner, Walnüsse und ettliche andere Gegenstände, die in andere Etagen des Hauses gehören. Raschelt man mit der Futterpackung, steht die Katerlake sehr schnell wieder neben einem - die Katerlake kann sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen.
Auf der heimischen Terrasse flitzt die Katerlake ebenfalls im Kriechgang mit angelegten Ohren von Versteck zu Versteck. Sie versucht grundsätzlich unter Zäunen durchzukriechen, statt hinüberzuspringen. Die Katerlake hat eine angeborene Angst vor Vögeln jeder Art, eine Begegnung mit Muriden wurde noch nicht beobachtet.
Die Katerlake hat täglich rund zehn ruhige Minuten, in denen sie gekrault werden möchte und schnurrt, bevor sie unvermittelt all ihre Krallen und Zähne in die streichelnden Hände schlägt und weiterflitzt.
Passen sie also auf, was man ihnen in Tierheimen in die Hände drückt! Nicht alles, was wie ein kleines Kuschelkätzchen aussieht, ist auch eines.
Tina 24.01.2010, 09.52 TB | PL
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Kommentare zu diesem Beitrag
1.
von Simone
Wie witzig! Wir haben auch zwei solche Exmeplare, auch genannt die zwei Lauer, weil man das aus Versehen mit dem Handy so schreiben kann, und weil die zwei ständig auf der Lauer liegen. Sie lauern auf Futter, Streicheleinheiten oder Futter! Jetzt im Winter sind sie ziemlich dick und faul, aber auch tierisch süß! Den Kriechgang legen sie nur ein, wenn Nachbars Katze in ihrem Revier wildert. Sonst gebärden sie sich wie prächtige Raubkater. :-)
Ich hab' dich übrigens in meine Blogroll mit aufgenommen, Kollegin!
vom 10.02.2010, 23.50
Wie witzig! Wir haben auch zwei solche Exmeplare, auch genannt die zwei Lauer, weil man das aus Versehen mit dem Handy so schreiben kann, und weil die zwei ständig auf der Lauer liegen. Sie lauern auf Futter, Streicheleinheiten oder Futter! Jetzt im Winter sind sie ziemlich dick und faul, aber auch tierisch süß! Den Kriechgang legen sie nur ein, wenn Nachbars Katze in ihrem Revier wildert. Sonst gebärden sie sich wie prächtige Raubkater. :-)
Ich hab' dich übrigens in meine Blogroll mit aufgenommen, Kollegin!
vom 10.02.2010, 23.50
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