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    		<title>Gewichtige Gedanken - DesignBlog</title>
    		<tagline>Gewichtige Gedanken</tagline>
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    		<modified>2010-03-10T19:31:21+01:00</modified>
    		<author>
        		<name>Tina Abel</name>
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    		<copyright>Copyright 2010</copyright>
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			        <title>Umzug</title>
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			        <issued>2010-03-10T19:31:39+01:00</issued>
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					<![CDATA[Laborumzug - mal wieder.<br /><br />Ende letzten Jahres räumten wir unser Luxuslabor, das in einem anderen gebäude angemietet wurde, und schafften all die tollen Dinge in das Labor in unserem Betrieb, denn die Luxusräume wurden gekündigt. Wir stopften, schoben, räumten - es ging, irgendwie und gerade so.<br /><br />Jetzt ziehe ich schon wieder ein Labor um, schon wieder in das Labor in unserem Betrieb. Wir wurden nämlich mit einer kleineren Produktionsanlage zusammengelegt und deren Gebäude wird geräumt. Alles stopfen hilft nicht - wir haben keinen Platz. Mein Chef beteuert für Stauraum sorgen zu wollen und Dinge notfalls in seinem Büro zwischenzulagern - ich sehe das alles nicht. Ich blicke auf ein übervolles Labor und zig Umzugskisten in einem sich leerenden Labor.<br /><br />Wahrscheinlich stehen demnächst soviele Kisten und Kasten im Labor, dass es nicht wird mit laborare (= arbeiten), sondern höchstens schieben, quetschen und klettern.<br /><br />Die verhandlungen zwischen meinem Chef und mir sind basarreif. &quot;Das brauchen wir ganz dringend!&quot; ist seine Standartaussage. &quot;Das glaub ich gerne, aber wo soll ich es hinstellen?&quot; meine Standartanwort.<br /><br />&quot;Das nimmt mindestens einen ganzen Schrank in Anspruch!&quot; <br /><br />&quot;Ach was, höchstens ein Fach, das kann man doch zusammenschieben - gucken sie mal...&quot; <br /><br />&quot;Zeigen sie mir mal das Schrankfach, das für dieses riesige Ding ausreichend ist! Wir können das nicht mitnehmen.&quot;<br /><br />&quot;Doch, das ist schrecklich wichtig und das hier auch und das packen sie auch mal ein und ohne das hier kann ich nicht weiterleben. Nun gut, diese Pipettenspitzen lassen wir hier, man kann ja nicht alles haben - aber dieser Kryostat hier...&quot;<br /><br />&quot;Wir haben aber doch bereits 5 Kryostaten...&quot;<br /><br />&quot;Ja aber wenn mal einer kaputt geht...&quot;<br /><br />&quot;Dann haben wir weitere 3 auf Halde.&quot;<br /><br />&quot;Ach, das geht schon. Bestimmt. Und diese Gefriertrocknungsanlage hier, die ist toll!&quot;<br /><br />&quot;Dann muss die Ulltrafiltration irgendwoanders hin und außerdem brauchen wir das Kältebad zum Einrotieren, sonst nutzt uns die Gefriertrocknung nichts!&quot;<br /><br />&quot;Ja und, wir haben hier doch ein ganz tolles fast neues Kältebad...&quot;<br /><br />&quot;UND WO SOLLEN WIR DAS AUFSTELLEN?!&quot;<br /><br />&quot;Ach, das nimmt kaum Platz weg...&quot;<br /><br />&quot;WAAAAHHHHHHHH&quot;<br /><br />&quot;Und dieser Trockenschrank hier....&quot;<br /><br />&quot;URSCHREI&quot;<br /><br />Ich fürchte, mir geht gerade ein gewisser Optimismus abhanden. Fett, Zucker und Alkohol müssen es richten. Und weil das auf Dauer fett macht, habe ich heute nach Feierabend erstmal einen ausgedehnten Spaziergang gemacht.<br /><br />Morgen verhandeln wir dann weiter.<br /><br />
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			        <title>Weltuntergang und so</title>
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			        <issued>2010-03-09T20:29:47+01:00</issued>
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					<![CDATA[
Falls ihr irgendwie nervös werdet oder dem nächsten 
Verschwörungstheoretiker contra geben möchtet oder bei der nächsten 
Party angeben wollt:<br /><br /><br /><div style="text-align: center;"><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/weltuntergang-2012-fragen-und-antworten.php"><img style="width: 380px; height: 61px;" src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/11/10/2012bannerneu-thumb-450x69.jpg" /></a></div>

<br /><br />Sieht so aus, als werden auch 2012 noch Weihnachtsbäume benötigt...<br />]]>
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			        <title>Chemikers in the house?</title>
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			        <issued>2010-03-09T20:17:52+01:00</issued>
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					<![CDATA[
Gerade eben bei Galileo warfen sie 200 g Natrium in 500 L Wasser - sehr fein, sehr exotherm.<br /><br />Aber: als das Natrium begann sich im Wasser zu lösen, da verfärbte sich das Wasser rund um das Natrium rosarot, bevor die ganze Sache spektakulär in die Luft flog. Rosa?<br /><br />War das möglicherweise nur irgendein Indikator? Bei Galileo haben sie das nicht erklärt (oder ich habe es nicht mitbekommen) - gibt es noch andere mögliche pinkigrosarote Erklärungen?<br />
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			        <title>passt</title>
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			        <issued>2010-03-08T20:48:49+01:00</issued>
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					<![CDATA[
Montag: Feuerwehrübung zum Thema &quot;Kaminbrand&quot;; ein Schornsteinfegermeister erklärt uns, was zu tun und was zu lassen ist.<br /><br />Sonntag: Kaminbrand in einem Einfamilienhaus.<br /><br />Unser Wehrführer versicherte, das sei reiner Zufall. <br /><br />Schon klar... <br /><br /><br />Was für euch vielleicht wichtig ist: ein Kaminbrand darf <span style="font-weight: bold;">niemals</span> mit Wasser gelöscht werden. Im Prinzip das gleiche Problem wie beim Fettbrand - das Wasser verdampft schlagartig. Aus 1 Liter Wasser werden sehr schnell 1.700 L Wasserdampf und das kann dazu führen, dass euch der Kamin um die Ohren fliegt und das Haus drumherum eine Ruine wird.<br /><br />Tatsächlich ist ein Kaminbrand eher harmlos, der Kamin ist baulich für große Hitze ausgelegt und übersteht auch einen stundenlangen Brand. Man muss aufpassen, dass sich die Hitze nicht staut oder durch die extreme Wärmestrahlung im Haus etwas Feuer fängt. Heißt: überall im Haus Brandwachen aufstellen, aufpassen, den Kamin brennen lassen. Man kann eine schwere Eisenkette durch den Kamin werfen, damit der sich aufblähende, brennende Ruß den Kamin nicht verstopft. Den Bezirksschornsteinfeger kommen lassen - das war es von Seiten der Feuerwehr auch schon.<br /><br />Das größte Problem dabei ist wahrscheinlich dem aufgelösten Hausbesitzer glaubhaft zu versichern, dass man tatsächlich weiß, was man (nicht) tut.<br />
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			        <title>Ach was</title>
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			        <issued>2010-03-06T17:37:22+01:00</issued>
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					<![CDATA[Das ist kein Schnee, das ist eine optische Täuschung!
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			        <title>Xynthia</title>
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			        <issued>2010-03-02T17:31:39+01:00</issued>
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					<![CDATA[
Xynthia ist durch und bescherte uns einen vergnüglichen Sonntagnachmittag zwischen umstürzenden Bäumen und herumfliegenden Dingen. Wobei ich die unwahrscheinlich dankbare Aufgabe hatte, im Feuerwehrhaus zu sitzen und mit meinem Kollegen den Funk zu betreuen. Draußen Sturm, drinnen Kaffee.<br /><br />Die Rettungsleitstelle war nämlich derart überlastet, dass wir nur noch Faxe mit Adressen bekamen und diese selbststängig abarbeiteten. Erstaunlicherweise riefen Hilfesuchende direkt im Feuerwehrhaus an, ich habe völlig vergessen zu fragen, wie sie auf diese Idee kamen. Ob vielleicht die 112 dauerbesetzt war?<br /><br />Jetzt schauen wir gespannt auf die Pegelstände des Mains, Frühjahr ist Hochwasserzeit. Am Wochenende waren besagte Pegel recht hoch angestiegen, heute entspannte sich das ganze. Mal sehen, was da noch so aus dem Fichtelgebirge herunter kommt.<br />
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			        <title>Walkman</title>
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			        <id>tag:Gewichtige Gedanken-DesignBlog,2010-02-27:/index.php?id=454</id>
			        <issued>2010-02-27T12:42:28+01:00</issued>
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					<![CDATA[Ich gehörte zu diesen Teenagern, denen die Kopfhörer des Walkmans halb festgewachsen waren. Morgens beim Warten auf die S-Bahn, in den Schulpausen, Mittags beim Warten auf die S-Bahn - all das niemals ohne Musik im Ohr.<br /><br />Mein erster Walkman war fast noch ein Kofferradio und nicht öffentlichkeitstauglich. So etwa in der 10. Klasse erwarb ich ein Gerät von Aiwa (gibts die Firma noch?), das das wiederum so schick war, dass ich es kaum in der Jackentasche verstecken mochte. Dazu gehörten sündhaft teure In-ear-Kopfhörer von Sony, leutend gelb - 50 DM hatten die gekostet und man konnte sie in ein kleines rundes Döschen aufwickeln.<br /><br />Natürlich hatte eich auch großes Sortiment an Kassetten. Die meisten Titel nahm ich aus dem Radio auf und hasste die Moderatoren innig, die am Ende des Titels reinquatschten. Ich war in der glückclichen Situation ein Doppelkassettendeck zu haben, so dass ich auch von original Kassetten überspielen konnte. Das ganze war ziemlich zeitraubend. Einer der größten Liebesbeweise war es, wenn man von seinem Freund eine selbst zusammengestellte Musikkassette bekam. Zu der Kassette gehörte natürlich ein Zettel, auf dem die Titel aufgelistet waren samt Erklärung, warum gerade dieses Lied ausgewählt wurde. Ich habe verdrängt, wieviele solcher Kassetten ich bespielte oder bekam.<br /><br />Heute sitze ich hier und betrachte meinen nagelneuen MP3 Player. 2 GB Platz (früher hatte ich lausige 90 Minuten auf den Kassetten) und kleiner als eine Streichholzschachtel. Einzig die Musik, die ich darauf gepackt habe, ist in großen Teilen die gleiche wie damals. Machen wir uns nichts vor - so richtig wirklich tolle neue Sachen gibts nicht ... einen selbst zusammen gestellen Ordner mit 2 GB Musik und einer Erklärung, warum gerade diese Titel drauf sind, habe ich noch nicht bekommen. Falls sich jemand um mich bemühen wollen würde - tut euch keinen Zwang an!<br /><br />
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			        <title>Jawollja</title>
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			        <issued>2010-02-26T17:02:42+01:00</issued>
			        <modified>2010-02-26T17:02:42+01:00</modified>
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					<![CDATA[Ich mag es, wenn ich Erfolgserlebnisse habe. heute konnte ich im Labor mit einem Gerät, das Partikelgrößen misst, nicht nur erfolgreich messen, sondern auch erfolgreich ausdrucken. Augedruckt habe ich einen Report, den ich vorher ebenso erfolgreich geändert habe. Und weil es so gut lief, tauschte ich gleich die olle mechanische gegen eine optische Maus, die amerikanische gegen eine deutsche Tastatur (inklusive sofortigem Finden der entsprechenden Option in Windows), den blöden gegen einen besseren Bildschirm, optimierte den gesamten Arbeitsplatz UND hinterher funktionierte alles noch.<br /><br />Diesen Lauf nutzte ich aus, räumte Unterschränke um, deponierte einen Kryostaten unter den Tisch und war überhaupt voller Tatendrang.<br /><br />Weil ich clever bin, fuhr ich umgehend nach Hause und erledigte gut gelaunt den Einkauf für das Wochenende, bereitet ein wohlschmeckendes Kartoffelgratin zu und erfreute mich an den 3 Schneeglöckchen in meinen weitläufigen Parkanlagen und der Christrose, die ungelogen etwa 15 Blüten hat. Die tränenden Herzen lupfen beide durch den Boden, ein Großteil meiner Terrassenbäumchen hat Knospen (sie leben also noch, letztes Jahr hatte ich große Verluste hinzunehmen) und gerade fängt es an zu regnen - juhuuu, kein Schnee!<br /><br />Gute Aussichten für das Wochenende würde ich sagen.<br />]]>
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			        <title>fett</title>
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			        <issued>2010-02-23T20:39:00+01:00</issued>
			        <modified>2010-02-23T20:39:00+01:00</modified>
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					<![CDATA[Gestern ist es dann doch endlich endlich gekommen: das Balanceboard samt WII fit.<br /><br />Und ja, genauso wie bei <a href="http://dannysarahdavid.wordpress.com/" target="_blank">Frau KKK</a> bin ich offiziell fett. Fett, aber recht gut in Form, sagt das Board. Immerhin ist mein aktuelles WII fett Alter 28. <br /><br />Tatsächlich trainiere ich ausgesprochen konsequent. Gestern und heute. Bei der übernächsten Staffel &quot;Germany's next topmodel&quot; werde ich höchstwahrscheinlich am Start sein.<br /><br />Am Wochenende war ich in Berlin und habe dort Freunde getroffen. Samstag war ein ausgesprochen erfolgreicher Tag: ich sah das Ischtar Tor und die Nofretete Büste. Ich war tief beeindruckt und stand mit offenem Mund und Schnappatmung in den beiden Museen herum. Netterweise mussten wir weder im Pergamonmuseum noch im Neuen Museum großartig Schlange stehen und konnte mehr Zeit in den Museen verbringen. Erwähnte ich, dass beide Musseen wirklich beeindruckend sind? Nicht nur die Exponate, auch die Gebäude selber sind toll.<br /><br />Es hat einen meiner Begleiter hochgradig amüsiert, wie eine Menschentraube die Nofretete bewunderte, während ich am Rand stand und etwa 10 Minuten die Kuppelkonstruktion des Raumes anstarrte. Davor sah ich mir natürlich intensiv die Büste an, aber die Kuppel sollte nicht unbeachtet bleiben!<br /><br />Das Ischtar Tor im Pergamonmuseum kann ich kaum beschreiben. Drachen, Löwen, Blumen - blau. Was würde ich geben, wenn ich die ganze Wehranlage im Original sehen könnte!<br /><br />Sollte es euch jemals nach Berlin verschlagen, so sei euch gesagt: jede noch so lange Warteschlange sollte kein Hinderungsgrund sein, um in diese beiden Museen zu kommen!<br />]]>
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			        <title>Frust</title>
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			        <issued>2010-02-16T17:55:35+01:00</issued>
			        <modified>2010-02-16T17:55:35+01:00</modified>
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			        <content type="text/html" mode="escaped" xml:base="http://gewichtige-gedanken.my-designblog.de/index.php?id=451">
					<![CDATA[Heute waren der Tierarzt und ich gleichermaßen gefrustet. Der dicke alte Kater hat eine chronische Zahnfleischentzündung, deren Ursache bislang noch niemand gefunden hat. Es gibt weltweit immer mehr Katzen mit diesem Problem und durchaus auch Ursachenforschung. Allerdings weiß man bislang nur, was es alles nicht ist (oder vermutlich nicht ist): offenbar keine der gängigen Bakterien oder Viren, eher auch keine Autoimungeschichte - nur eine große Menge Tiere, denen das Zahnfleisch im Laufe der Jahre quasi im Maul wegfault.<br /><br />Cortisol hilft die Symptome zu lindern, ist aber keine Dauerlösung. Ein weibliches Katzenhormon schlägt auch für kurze Zeit ganz gut an, ist aber noch viel weniger eine Dauerlösung. Antibiotika helfen, wenn sich auf den ganzen Spaß mal wieder eine bakterielle Infektion gesetzt hat. Alle Zähne ziehen hilft bei etwa 80% aller Fälle - mein Kater musste einen vereiterten Zahn gezogen bekommen und zeigte, dass er diesbezüglich zur Minderheit gehört. Als ebenfalls komplett wirkungslos erwies sich der Versuch dem Kater das Zahnfleisch komplett &quot;abzuraspeln&quot; (natürlich unter Narkose!), das Zahnfleisch verheilte zwar recht schnell, war aber auch genauso schnell wieder entzündet.<br /><br />Interferon könnte helfen, leider ist das für einen Versuch mit ungewissem Ausgang ein sehr, sehr teurer Spaß (mehrere Hundert Euro). <br /><br />Einen Versuch wäre Thalidomid wert (unter dem Handelsnamen Contergan sicher jedem ein Begriff), nur ist Thalidomid erstens ebenfalls teuer - 500 Euro pro Monat, man müsste es ein Jahr lang verabreichen - und zweitens käme ich vermutlich leichter und günstiger an Heroin, die Auflagen für Thalidomid sind der Wahnsinn.<br /><br />Bleibt also nur weiter mit Cortisol zu arbeiten und eine möglichst niedrige Dosierung zu finden, die hilft das Zahnfleisch in Schach zu halten und nicht zu den fiesen Nebenwirkungen einer Dauertherapie führt. Zusammengefasst ist all das: Frust.<br />
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