
Interne Seiten
Nachtgedanken
Gutruns
Martinas Perlenwelt
Hexenhaus
ALLes allTÄGLICH
Tiger-Blog
Urgewalt
Gutshausblog
Pfoten-Anekdoten
Utopia
hundertsieben
Gestrandetes
Stichmücke
Sprottenpaula
Wortperlen
powered by BlueLionWebdesign
Statistik
Damals
Wisst ihr noch, damals?
Damals, als man die Tiefen des Internets über ein analoges Modem betrat. Anwählen und schon gings los: knirschen, knarren, knattern, pfeifen, piepen - es dauerte nur etwa 20 Minuten und schon stand die Verbindung! Ehrlich, man konnte während des Verbindungsaufbau locker einen Tee kochen, abkühlen lassen und trinken.
Und dann der rasend schnelle Seitenaufbau! Es gab ja überhaupt nur etwa 100 Homepages, jedes Gewinnspiel, an dem man teilnahm, war praktisch ein garantierter Gewinn. Bilder waren etwas eher seltenes, der Seitenaufbau war schon bei reinen Textseiten eine Gedultsprobe.
Telefonieren und gleichzeitig im Internet sein? Gabs nicht, ent oder weder.
Faltrate? Ich habe damals die Markstücke an mir vorbei rauschen hören. Noch und nöcher, minutenweise wurde abgerechnet.
Und das größte - all das ist gerade mal 10 Jahre her. 1999 hatten wir zuhause Internet, zwischen 1995 und 1997 durfte ich ab und zu mal in der Universität herumklicken. Die 2 internetfreien Jahre habe ich nicht als besonders verlustreich in Erinnerung.
Damals, also 1999, erklärte ich meinem Modem-haben-wollenden Mann, dass ich kein Internet zuhause benötigen würde und Email überhaupt völlig überbewertet werde. Etwa 3 Tage später habe ich diese Meinung revidiert.
Dann ging es ganz schnell: Foren, Informationen, Onlineshops, eigene Homepage.
Und heute? Natürlich kann ich ohne Internet leben. Im Urlaub zum Beispiel. An der Arbeit ohne Internet? Undenkbar! Keine Emails mehr? Schwierig. Mach ich mir nichts vor - das Medium Internet hat sich in diesen 10 Jahren reichlich unentbehrlich gemacht.
Nur dem analoge Modem, dem traure ich nicht nach...
Damals, als man die Tiefen des Internets über ein analoges Modem betrat. Anwählen und schon gings los: knirschen, knarren, knattern, pfeifen, piepen - es dauerte nur etwa 20 Minuten und schon stand die Verbindung! Ehrlich, man konnte während des Verbindungsaufbau locker einen Tee kochen, abkühlen lassen und trinken.
Und dann der rasend schnelle Seitenaufbau! Es gab ja überhaupt nur etwa 100 Homepages, jedes Gewinnspiel, an dem man teilnahm, war praktisch ein garantierter Gewinn. Bilder waren etwas eher seltenes, der Seitenaufbau war schon bei reinen Textseiten eine Gedultsprobe.
Telefonieren und gleichzeitig im Internet sein? Gabs nicht, ent oder weder.
Faltrate? Ich habe damals die Markstücke an mir vorbei rauschen hören. Noch und nöcher, minutenweise wurde abgerechnet.
Und das größte - all das ist gerade mal 10 Jahre her. 1999 hatten wir zuhause Internet, zwischen 1995 und 1997 durfte ich ab und zu mal in der Universität herumklicken. Die 2 internetfreien Jahre habe ich nicht als besonders verlustreich in Erinnerung.
Damals, also 1999, erklärte ich meinem Modem-haben-wollenden Mann, dass ich kein Internet zuhause benötigen würde und Email überhaupt völlig überbewertet werde. Etwa 3 Tage später habe ich diese Meinung revidiert.
Dann ging es ganz schnell: Foren, Informationen, Onlineshops, eigene Homepage.
Und heute? Natürlich kann ich ohne Internet leben. Im Urlaub zum Beispiel. An der Arbeit ohne Internet? Undenkbar! Keine Emails mehr? Schwierig. Mach ich mir nichts vor - das Medium Internet hat sich in diesen 10 Jahren reichlich unentbehrlich gemacht.
Nur dem analoge Modem, dem traure ich nicht nach...
Tina 03.02.2010, 19.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL
die Katerlake
Im Tierheim sagten sie, das kleine niedliche Tierchen sei ein Kater. Nun, es ist klein und niedlich, aber kein Kater - es ist eine Katerlake. Ich bin mir sicher, würde man eine DNA Analyse machen, es fänden sich ettliche Gene der Blatta orientalis in unserer Felis silvestris f. catus.
Die Katerlake hat das äußere Erscheinungsbild einer Hauskatze: vier Beine, Fell, liebreizendes Gesicht, welches hauptsächlich aus Augen besteht, Krallen in den Pfoten und Zähne im Maul. Im Gegensatz zur Hauskatze bewegt sich die Katerlake im Kriechgang wieselflink durch ihr Revier und versteckt sich liebend gern unter Sofas, Betten, Regalen. Die Katerlake ist lichtscheu und hat meist ein schlechtes Gewissen, weil sie Lebensmittel klaut, wo immer sie sie erwischen kann.
Kommt man morgens im Halbschlaf ins Wohnzimmer und schaltet das Licht an, verschwindet ein schwarzer Blitz im Dunkel eines seiner Verstecke, und man kann das Werk der Nacht begutachten: angeknabberte Champignons, Miniamerikaner, Walnüsse und ettliche andere Gegenstände, die in andere Etagen des Hauses gehören. Raschelt man mit der Futterpackung, steht die Katerlake sehr schnell wieder neben einem - die Katerlake kann sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen.
Auf der heimischen Terrasse flitzt die Katerlake ebenfalls im Kriechgang mit angelegten Ohren von Versteck zu Versteck. Sie versucht grundsätzlich unter Zäunen durchzukriechen, statt hinüberzuspringen. Die Katerlake hat eine angeborene Angst vor Vögeln jeder Art, eine Begegnung mit Muriden wurde noch nicht beobachtet.
Die Katerlake hat täglich rund zehn ruhige Minuten, in denen sie gekrault werden möchte und schnurrt, bevor sie unvermittelt all ihre Krallen und Zähne in die streichelnden Hände schlägt und weiterflitzt.
Passen sie also auf, was man ihnen in Tierheimen in die Hände drückt! Nicht alles, was wie ein kleines Kuschelkätzchen aussieht, ist auch eines.
Die Katerlake hat das äußere Erscheinungsbild einer Hauskatze: vier Beine, Fell, liebreizendes Gesicht, welches hauptsächlich aus Augen besteht, Krallen in den Pfoten und Zähne im Maul. Im Gegensatz zur Hauskatze bewegt sich die Katerlake im Kriechgang wieselflink durch ihr Revier und versteckt sich liebend gern unter Sofas, Betten, Regalen. Die Katerlake ist lichtscheu und hat meist ein schlechtes Gewissen, weil sie Lebensmittel klaut, wo immer sie sie erwischen kann.
Kommt man morgens im Halbschlaf ins Wohnzimmer und schaltet das Licht an, verschwindet ein schwarzer Blitz im Dunkel eines seiner Verstecke, und man kann das Werk der Nacht begutachten: angeknabberte Champignons, Miniamerikaner, Walnüsse und ettliche andere Gegenstände, die in andere Etagen des Hauses gehören. Raschelt man mit der Futterpackung, steht die Katerlake sehr schnell wieder neben einem - die Katerlake kann sich mit Überschallgeschwindigkeit bewegen.
Auf der heimischen Terrasse flitzt die Katerlake ebenfalls im Kriechgang mit angelegten Ohren von Versteck zu Versteck. Sie versucht grundsätzlich unter Zäunen durchzukriechen, statt hinüberzuspringen. Die Katerlake hat eine angeborene Angst vor Vögeln jeder Art, eine Begegnung mit Muriden wurde noch nicht beobachtet.
Die Katerlake hat täglich rund zehn ruhige Minuten, in denen sie gekrault werden möchte und schnurrt, bevor sie unvermittelt all ihre Krallen und Zähne in die streichelnden Hände schlägt und weiterflitzt.
Passen sie also auf, was man ihnen in Tierheimen in die Hände drückt! Nicht alles, was wie ein kleines Kuschelkätzchen aussieht, ist auch eines.
Tina 24.01.2010, 09.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Bilanzen
Vor den Monsterbrownie stellte der liebe Gott das Walnussknacken. Das Knacken von gefühlten 2 Millionen Nüssen gleicht dabei den Genuss von 50 µg Monsterbrownie aus. Die 50 µg muss ich in Ermangelung einer entsprechend genauen Waage leider schätzen. Grob schätzen, ich bin im Schätzen so schlecht.
Im Labor hätte ich eine Feinwaage, dort bin ich gestern allerdings fast durchgedreht, weil ich einen Ausschwenkrotor nicht fand. Ich weiß genau, wie das Ding aussieht, habe alle (ALLE!) Schränke durchgeschaut - weg. Kennt ihr das? Du hast so ein Ding vor deinem inneren Auge, aber findest es nicht? Und das Teil ist nicht gerade klein, etwa so groß wie ein Autolenkrad. Dummerweise sind wir das einizge Labor mit einer entsprechenden Zentrifuge, so dass Ausleihdiebstahl eher unwahrscheinlich ist. Montag werde ich weiter suchen - Mistding.
Der Babykater erwartet sehnlich das Frühjahr. Drin im Haus hat er mittlerweile die Gardienen fertig misshandelt, ist mit dem Jagen von Nüssen, Radiergummis, Pilzen und dergleichen unterfordert und möchte gerne raus. Raus darf er, nur möchte ich die Tür hinter ihm schließen. Er mag aber nur raus, wenn die Terrassentür geöffnet bleibt - wahrscheinlich, damit sein Fluchtweg gesichert bleibt. So ein welkes Blatt birgt möglicherweise ungeahnte Gefahren. Also beschränken sich die Babykater Ausflüge auf 5 Minuten und er fetzt durchs Haus wie ein Tornado.
Und nun hinein in einen hausfraulich gepräten Samstagvormittag.
Oder
Zurück ins Bett, Frau Immerwahrs Biographie fertig lesen und den neuen Herrn Fforde beginnen.
Im Labor hätte ich eine Feinwaage, dort bin ich gestern allerdings fast durchgedreht, weil ich einen Ausschwenkrotor nicht fand. Ich weiß genau, wie das Ding aussieht, habe alle (ALLE!) Schränke durchgeschaut - weg. Kennt ihr das? Du hast so ein Ding vor deinem inneren Auge, aber findest es nicht? Und das Teil ist nicht gerade klein, etwa so groß wie ein Autolenkrad. Dummerweise sind wir das einizge Labor mit einer entsprechenden Zentrifuge, so dass Ausleihdiebstahl eher unwahrscheinlich ist. Montag werde ich weiter suchen - Mistding.
Der Babykater erwartet sehnlich das Frühjahr. Drin im Haus hat er mittlerweile die Gardienen fertig misshandelt, ist mit dem Jagen von Nüssen, Radiergummis, Pilzen und dergleichen unterfordert und möchte gerne raus. Raus darf er, nur möchte ich die Tür hinter ihm schließen. Er mag aber nur raus, wenn die Terrassentür geöffnet bleibt - wahrscheinlich, damit sein Fluchtweg gesichert bleibt. So ein welkes Blatt birgt möglicherweise ungeahnte Gefahren. Also beschränken sich die Babykater Ausflüge auf 5 Minuten und er fetzt durchs Haus wie ein Tornado.
Und nun hinein in einen hausfraulich gepräten Samstagvormittag.
Oder
Zurück ins Bett, Frau Immerwahrs Biographie fertig lesen und den neuen Herrn Fforde beginnen.
Tina 23.01.2010, 09.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Pizzateig für die kleine Schwester
Hier also der Pizzateig, der zwar eine Weile braucht, aber so viel besser ist als Backmischungen oder Tiefkühldinger (das Originalrezept ist von Frau Barcomi, deren Backbuch ich dir empfehlen kann):
1.) 125 mL lauwarmes Wasser, einen Esslöffel Zucker (eher knapp bemessen) und dahinein einen Würfel Frischhefe bröseln.
2.) Tee trinken gehen und warten, bis dieser Cocktail zum Leben erwacht
3.) 150 mL Milch und einen großzügigen Schuss (so 2 bis 3 Esslöffel) Olivenöl zum Hefecocktail geben
4.) Das ganze mit 1 kg Mehl verkneten, zuerst mit dem Handrührgerät und den Knethaken, aber danach musst du auf Handarbeit umsatteln - kneten, kneten, kneten bis der Bizeps sich meldet (und dann noch 10 Mal!). Wichtig ist die Konsitenz des Teiges, du möchtest einen trockenen, elastischen Teig haben, der nicht an deinen Händen klebt. Die Menge der Flüssigkeit hängt dabei davon ab, wie sehr das Mehl quillt - es kann also sein, dass du Mehl nachlegen musst, möglicherweise aber auch Wasser.
5.) Den Teig in eine große Schüssel legen (am besten vorher etwas Olivenöl darin verteilen), mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und dann die Hefe stoffwechseln lassen. Im Sommer reicht ein Plätzchen in der Sonne, jetzt im Winter entweder den Backofen auf Ober/Unterhitze und den Temperaturknopf nur ganz wenig bewegen (also deutlich unter 50°C) oder einen Heizkörper nutzen. Der Backofen ist eindeutig Kinder- und Hundesicherer. Von vornherein darf der Teig 2 Stunden vor sich hin murgeln.
6.) Anschließend den Teig noch einmal kurz durchkneten und erneut gehen lassen, mindestens nochmal eine Stunde, dauert es länger - auch nicht schlimm. Würdest du ihn jetzt schon aufs Backblech packen, dann kriegst du diesen amerikanischen Pizzateig, der mehr wie Brot ist. Du kannst den Teig portionsweise einfrieren oder in Plastikbeuteln in den Kühlschrank legen - wenn die Hefen mal leben, dann leben sie.
7.) Zum Abtöten der Hefen werden sie bei 200°C im Backofen geröstet. Dazu den Teig dünn ausrollen, irgendwie, Helden schleudern den und nutzen Radialkräfte - ich bin dafür zu doof. Den Belag kriegst du hin und das Backen auch.
1.) 125 mL lauwarmes Wasser, einen Esslöffel Zucker (eher knapp bemessen) und dahinein einen Würfel Frischhefe bröseln.
2.) Tee trinken gehen und warten, bis dieser Cocktail zum Leben erwacht
3.) 150 mL Milch und einen großzügigen Schuss (so 2 bis 3 Esslöffel) Olivenöl zum Hefecocktail geben
4.) Das ganze mit 1 kg Mehl verkneten, zuerst mit dem Handrührgerät und den Knethaken, aber danach musst du auf Handarbeit umsatteln - kneten, kneten, kneten bis der Bizeps sich meldet (und dann noch 10 Mal!). Wichtig ist die Konsitenz des Teiges, du möchtest einen trockenen, elastischen Teig haben, der nicht an deinen Händen klebt. Die Menge der Flüssigkeit hängt dabei davon ab, wie sehr das Mehl quillt - es kann also sein, dass du Mehl nachlegen musst, möglicherweise aber auch Wasser.
5.) Den Teig in eine große Schüssel legen (am besten vorher etwas Olivenöl darin verteilen), mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und dann die Hefe stoffwechseln lassen. Im Sommer reicht ein Plätzchen in der Sonne, jetzt im Winter entweder den Backofen auf Ober/Unterhitze und den Temperaturknopf nur ganz wenig bewegen (also deutlich unter 50°C) oder einen Heizkörper nutzen. Der Backofen ist eindeutig Kinder- und Hundesicherer. Von vornherein darf der Teig 2 Stunden vor sich hin murgeln.
6.) Anschließend den Teig noch einmal kurz durchkneten und erneut gehen lassen, mindestens nochmal eine Stunde, dauert es länger - auch nicht schlimm. Würdest du ihn jetzt schon aufs Backblech packen, dann kriegst du diesen amerikanischen Pizzateig, der mehr wie Brot ist. Du kannst den Teig portionsweise einfrieren oder in Plastikbeuteln in den Kühlschrank legen - wenn die Hefen mal leben, dann leben sie.
7.) Zum Abtöten der Hefen werden sie bei 200°C im Backofen geröstet. Dazu den Teig dünn ausrollen, irgendwie, Helden schleudern den und nutzen Radialkräfte - ich bin dafür zu doof. Den Belag kriegst du hin und das Backen auch.
Tina 16.01.2010, 17.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Haiti
Einer meiner Feuerwehrkollege ist mit einer Spezialeinheit von @fire nach Haiti geflogen, um dort zu helfen.
Helfersyndrom hin oder her, ich bin mir nicht sicher, ob ich mir das antun wollen würde. Geballtes Elend und Hilflosigkeit - das ist nichts für jeden.
Also sitze ich hier, hoffe, dass Andreas helfen kann, Erfolgt hat und heil wieder nach Hause kommen wird.
Helfersyndrom hin oder her, ich bin mir nicht sicher, ob ich mir das antun wollen würde. Geballtes Elend und Hilflosigkeit - das ist nichts für jeden.
Also sitze ich hier, hoffe, dass Andreas helfen kann, Erfolgt hat und heil wieder nach Hause kommen wird.
Tina 16.01.2010, 10.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL
War das schon alles?
War das vielleicht erst das "D" und "aisy" kommt noch? Nun gut, es hat geschneit und gewindet - aber nicht mehr, als letzte Wochen auch.
Meinen modebewussten Sohn konnte ich mit Blick auf die Daisy-Schreckensmeldungen zum Kauf von wasserfester, dicksohliger Fußbekleidung nötigen, denn die Kinderlein sammeln heute mit der Jugendfeuewehr die Christbäume ein. Er findet, dass Turnschuhe eine adäquate Fußlösung für sämtliche Wetterlagen sind, aber heute setze ich mich durch. Also ich arbeite dran. 50 cm mehr Neuschnee wären hilfreicher gewesen.
Derweil koche ich Suppe aus weißen Bohnen, räume im Keller auf, wische Staub - HA. Natürlich versuche ich weiterhin zu reiten, zu springen, zu angeln und mein Schwert zu wirbeln - denn wir haben Zelda für die WII und Zelda mag ich ziemlich gern. Bohnensuppe koche ich nebenher, einen Schneespaziergang werde ich höchstens noch stattfinden lassen.
So wünsche ich denn frohes Schneechaos, in Rhein-Main haben wir es offenbar verpasst.
Meinen modebewussten Sohn konnte ich mit Blick auf die Daisy-Schreckensmeldungen zum Kauf von wasserfester, dicksohliger Fußbekleidung nötigen, denn die Kinderlein sammeln heute mit der Jugendfeuewehr die Christbäume ein. Er findet, dass Turnschuhe eine adäquate Fußlösung für sämtliche Wetterlagen sind, aber heute setze ich mich durch. Also ich arbeite dran. 50 cm mehr Neuschnee wären hilfreicher gewesen.
Derweil koche ich Suppe aus weißen Bohnen, räume im Keller auf, wische Staub - HA. Natürlich versuche ich weiterhin zu reiten, zu springen, zu angeln und mein Schwert zu wirbeln - denn wir haben Zelda für die WII und Zelda mag ich ziemlich gern. Bohnensuppe koche ich nebenher, einen Schneespaziergang werde ich höchstens noch stattfinden lassen.
So wünsche ich denn frohes Schneechaos, in Rhein-Main haben wir es offenbar verpasst.
Tina 09.01.2010, 07.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Vorsichtsmaßnahmen
Morgen soll es schneien - den ein oder anderen Meter, wie ich hörte.
Vorsichtsmaßnahme Nummer 1: ich werde einen 6 Stunden Arbeitstag einlegen und mich bereits gegen 13 Uhr in meinen Luposchlitten begeben, um die Heimreise anzutreten.
Vorsichtsmaßnahme Nummer 2: Lebensmittel bunkern, vor allem hochkalorische. Wer weiß, wann ich den Supermarkt meines Vertrauens (der ganze 50 m entfernt von meiner Haustür liegt) wieder betreten kann? Also her mit Schokolade, Nudeln und Glühwein (falls das Wasser ausgeht).
Vorsichtsmaßnahme Nummer 3: überprüfen, ob die literarischen Vorräte ausreichend sind und sich genügend fettreiche Badezusätze im Haus befinden.
Vorsichtsmaßnahme Nummer 4: Weihnachtsbaum rausstellen, denn den holt die Jugenfeuerwehr am Samstag möglicherweise ab - 5 m Neuschnee schrecken die Kinder nicht!
Vorsichtsmaßnahme Nummer 5: Ruhe bewahren, Tee trinken (by the way - ist genug Kaffee im Haus um das Wochenende überstehen zu können?) und bitte liebe Mitortsansässige: zündet nichts an, heizt auch leerstehende Häuser, baut keine Unfälle, macht keinen Mist - bei einem solchen Wetter will ich vom Funkmeldeempfänger keinen Pieps hören!
Vorsichtsmaßnahme Nummer 1: ich werde einen 6 Stunden Arbeitstag einlegen und mich bereits gegen 13 Uhr in meinen Luposchlitten begeben, um die Heimreise anzutreten.
Vorsichtsmaßnahme Nummer 2: Lebensmittel bunkern, vor allem hochkalorische. Wer weiß, wann ich den Supermarkt meines Vertrauens (der ganze 50 m entfernt von meiner Haustür liegt) wieder betreten kann? Also her mit Schokolade, Nudeln und Glühwein (falls das Wasser ausgeht).
Vorsichtsmaßnahme Nummer 3: überprüfen, ob die literarischen Vorräte ausreichend sind und sich genügend fettreiche Badezusätze im Haus befinden.
Vorsichtsmaßnahme Nummer 4: Weihnachtsbaum rausstellen, denn den holt die Jugenfeuerwehr am Samstag möglicherweise ab - 5 m Neuschnee schrecken die Kinder nicht!
Vorsichtsmaßnahme Nummer 5: Ruhe bewahren, Tee trinken (by the way - ist genug Kaffee im Haus um das Wochenende überstehen zu können?) und bitte liebe Mitortsansässige: zündet nichts an, heizt auch leerstehende Häuser, baut keine Unfälle, macht keinen Mist - bei einem solchen Wetter will ich vom Funkmeldeempfänger keinen Pieps hören!
Tina 07.01.2010, 20.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Clara Immerwahr
Eine tolle Frau: Clara Immerwahr
Von ihrem Mann Fritz Haber wusste ich bislang nur, dass er Miterfinder des Haber-Bosch Prozesses war, eine Ammoniakgeschichte. Dass der gute Mann maßgeblich an der Entwicklung der im 1. Weltkrieg eingesetzten Giftgase war, wusste ich nicht. Seine Frau kannte ich auch nicht.
Ihre Karriere war damals sicherlich eine große Ausnahme. Frauen studierten nicht und schon garnicht in Naturwissenschaften. Und promovierte Chemikerinnen gab es nicht, da war sie die erste in Deutschland. Während Marie Curie trotz Ehe weiterforschte, musste Clara Immerwahr repräsentieren, Tee reichen und bewundernd zu ihrem Mann aufschauen. Das sind Momente, in denen ich einen gewissen feministischen Hass in mir aufwallen fühle.
Clara Immerwahr
noch ein Link
Biographie
Von ihrem Mann Fritz Haber wusste ich bislang nur, dass er Miterfinder des Haber-Bosch Prozesses war, eine Ammoniakgeschichte. Dass der gute Mann maßgeblich an der Entwicklung der im 1. Weltkrieg eingesetzten Giftgase war, wusste ich nicht. Seine Frau kannte ich auch nicht.
Ihre Karriere war damals sicherlich eine große Ausnahme. Frauen studierten nicht und schon garnicht in Naturwissenschaften. Und promovierte Chemikerinnen gab es nicht, da war sie die erste in Deutschland. Während Marie Curie trotz Ehe weiterforschte, musste Clara Immerwahr repräsentieren, Tee reichen und bewundernd zu ihrem Mann aufschauen. Das sind Momente, in denen ich einen gewissen feministischen Hass in mir aufwallen fühle.
Clara Immerwahr
noch ein Link
Biographie
Tina 04.01.2010, 11.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Wolle Tür kaufe?
Heute haben wir in unserer Wohnung die 35 Jahre alten Mahagonitürblätter gegen Buchetüren getauscht. Im Grunde hätten wir das zu gern schon getan, als wir die Wohnung noch selbst bewohnten, scheuten aber die Kosten. So um die 200 Euro pro Tür war damals unsere Preisinformation, die die Mahagonitüren plötzlich nicht mehr so alt und schäbig aussehen lies.
Als ein Glaseinsatz das zeitliche segnete, mussten wir uns dann doch mit diesem Thema auseinandersetzen und siehe da, mit 70 Euro plus 10 Euro für einen Türdrücker waren wir dann doch deutlich von den früheren 200 Euro entfernt. Der Längenzuschnitt im Baumarkt war ein kostenloser Service und ich beschloss, dass ich so eine Kreissäge mit Absaugung und Hebevorrichtung auch ganz schrecklich dringend benötige.
Wir haben sogar herausgefunden, dass die abgeflexte Türangel in der Küche keine endgültige Sache ist, sondern erwarben für 4 Euro neue Türangeln und lobten die Konstruktion in der Stahlzarge (und bestellten eine weitere Tür).
Die Wohnung sieht mit den neuen Türen viel schicker und moderner aus, uns kamen fast die Tränen. Ungefähr so wie damals, als wir beim Auszug herausfanden, dass man die Balkontür mit einem Schräubchen so einstellen kann, dass sie fast geräuschlos schließt und NICHT (wie in den letzten 8 Jahren) mit krawumm zugehauen werden muss.
Wenn mir jetzt noch jemand verrät, wie man einfach und ohne viel Auswandt Fugen zwischen Bodenfliesen wechseln kann, dann ziehen wir eventuell wieder in die Wohnung und vermieten das Haus. Oder so.
Als ein Glaseinsatz das zeitliche segnete, mussten wir uns dann doch mit diesem Thema auseinandersetzen und siehe da, mit 70 Euro plus 10 Euro für einen Türdrücker waren wir dann doch deutlich von den früheren 200 Euro entfernt. Der Längenzuschnitt im Baumarkt war ein kostenloser Service und ich beschloss, dass ich so eine Kreissäge mit Absaugung und Hebevorrichtung auch ganz schrecklich dringend benötige.
Wir haben sogar herausgefunden, dass die abgeflexte Türangel in der Küche keine endgültige Sache ist, sondern erwarben für 4 Euro neue Türangeln und lobten die Konstruktion in der Stahlzarge (und bestellten eine weitere Tür).
Die Wohnung sieht mit den neuen Türen viel schicker und moderner aus, uns kamen fast die Tränen. Ungefähr so wie damals, als wir beim Auszug herausfanden, dass man die Balkontür mit einem Schräubchen so einstellen kann, dass sie fast geräuschlos schließt und NICHT (wie in den letzten 8 Jahren) mit krawumm zugehauen werden muss.
Wenn mir jetzt noch jemand verrät, wie man einfach und ohne viel Auswandt Fugen zwischen Bodenfliesen wechseln kann, dann ziehen wir eventuell wieder in die Wohnung und vermieten das Haus. Oder so.
Tina 02.01.2010, 17.53 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Klick mal wieder
Letzte Kommentare


